von Caspar Harlan und Kerstin Wittstamm von der Freien Bühne Wendland
Das Theaterstück dokumentiert beispielhaft und sehr eindrucksvoll das Schicksal einer Familie aus Lüchow.
Was war da los überall in Deutschland vor bald einhundert Jahren? Wer war das „der Judeheinzi“, seine Mutter Ottilie Mansfeld, der Großvater Siegmund und alle anderen Mansfelds? Wohin sind sie verschwunden? Noch immer gibt es Spuren dieser Lüchower Familie. Hermine Katz (dargestellt von der Schauspielerin Kerstin Wittstamm), stöbert sie auf, auf den Dachböden unserer Häuser, in Erinnerungen in Archiven….
Mit diesem Foto hat alles angefangen. Die Trödlerin Hermine Katz hat es auf einem Dachboden gefunden. Sie wurde neugierig, hat recherchiert und so die vergessene Geschichte der Familie Mansfeld erfahren, die sie nun erzählen will. Ein Albtraum, was sie da herausgefunden hat. Ein Albtraum, der nie wieder passieren darf.
Die Freie Bühne Wendland hat dieses schwierige Thema aufgearbeitet, damit es nicht in Vergessenheit gerät.
Die Kulturinitiative hat die Schülerinnen und Schüler der Peter-Hille-Realschule zu einer weiteren Aufführung des Theaterstücks in der Schule eingeladen, damit die Geschichte und die Erinnerung wach bleibt und nicht vergessen wird.