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Hermine Katz und das ungeheure Wissen der Dachböden

Theaterstück

von Cas­par Har­lan und Kers­tin Witt­stamm von der Frei­en Büh­ne Wendland 

Das Thea­ter­stück doku­men­tiert bei­spiel­haft und sehr ein­drucks­voll das Schick­sal einer Fami­lie aus Lüchow.

Was war da los über­all in Deutsch­land vor bald ein­hun­dert Jah­ren? Wer war das „der Judehein­zi“, sei­ne Mut­ter Otti­lie Mans­feld, der Groß­va­ter Sieg­mund und alle ande­ren Mans­felds? Wohin sind sie ver­schwun­den? Noch immer gibt es Spu­ren die­ser Lüchower Fami­lie. Her­mi­ne Katz (dar­ge­stellt von der Schau­spie­le­rin Kers­tin Witt­stamm), stö­bert sie auf, auf den Dach­bö­den unse­rer Häu­ser, in Erin­ne­run­gen in Archiven….

Hermine Katz und das ungeheure Wissen der Dachböden
Lie­sel Mans­feld bei der Ein­schu­lung 1926 in Lüchow, NS Archiv Muse­um Wustrow

Mit die­sem Foto hat alles ange­fan­gen. Die Tröd­le­rin Her­mi­ne Katz hat es auf einem Dach­bo­den gefun­den. Sie wur­de neu­gie­rig, hat recher­chiert und so die ver­ges­se­ne Geschich­te der Fami­lie Mans­feld erfah­ren, die sie nun erzäh­len will. Ein Alb­traum, was sie da her­aus­ge­fun­den hat. Ein Alb­traum, der nie wie­der pas­sie­ren darf.

Die Freie Büh­ne Wend­land hat die­ses schwie­ri­ge The­ma auf­ge­ar­bei­tet, damit es nicht in Ver­ges­sen­heit gerät. 

Die Kul­tur­in­itia­ti­ve hat die Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Peter-Hil­le-Real­schu­le zu einer wei­te­ren Auf­füh­rung des Thea­ter­stücks in der Schu­le ein­ge­la­den, damit die Geschich­te und die Erin­ne­rung wach bleibt und nicht ver­ges­sen wird.