icon04

Marienstraße /
Synagogenplatz Nieheim

Der 9. Novem­ber 1938 ist der Beginn der orga­ni­sier­ten, sys­te­ma­ti­schen Ver­fol­gung und Ver­nich­tung jüdi­schen Lebens in Deutschland.

Der Anti­se­mi­tis­mus der Nazis zeig­te sich in einer Wel­le von Gewalt und Zer­stö­rung: Syn­ago­gen brann­ten, jüdi­sche Ein­rich­tun­gen und Geschäf­te wur­den zer­stört. Men­schen jüdi­schen Glau­bens wur­den gede­mü­tigt, ver­haf­tet, getötet

Auch in die­sem Jahr soll in Nie­heim wie­der an das Leid und die Ver­nich­tung von Men­schen jüdi­schen Glau­bens erin­nert wer­den. Auch Mit­bür­ge­rin­nen und Mit­bür­ger aus Nie­heim wur­den depor­tiert und Opfer der Shoa, dem natio­nal­so­zia­lis­ti­schen Völ­ker­mord. 6 Mil­lio­nen Juden wurden,vernichtet.

Die­ser Tag, der 9. Novem­ber bleibt eine Mah­nung. Er ver­pflich­tet uns, die Erin­ne­rung wach­zu­hal­ten und an die nach­fol­gen­den Gene­ra­tio­nen weiterzugeben.

Die Geschich­te soll uns auch Mah­nung und Ver­pflich­tung sein, nicht weg­zu­se­hen, nicht zu schwei­gen, nicht zu rela­ti­vie­ren und zu wider­spre­chen gegen Anti­se­mi­tis­mus, Ras­sis­mus, Aus­gren­zung, Dis­kri­mi­nie­rung und Verachtung!

Nur wer die Geschich­te kennt, kann die Gegen­wart ver­ste­hen und die Zukunft gestalten.